Strain Reviews (Cultivar-Berichte)

Hier wird wöchentlich ein Cultivar-Bericht zu den (bisher) verfügbaren Medizinal-Cannabisblüten veröffentlicht. Es handelt sich um zusammengetragene Erfahrungen von Patienten. Unterschiedliche Strains wirken nicht auf jeden gleich, besonders die medizinische Wirkung sollte daher nicht einfach blind übertragen werden. Wir stellen lediglich dar, was aufgrund der persönlichen Erfahrungen an Wirkungen möglich sein könnte. Erfahrene Patienten geben wir auch gerne die Möglichkeit Ihre Informationen an uns zu senden, so dass diese ggf. ergänzend oder erweiternd eingefügt werden können. 

Bitte schreiben Sie hierzu eine Mail an die Ansprechpartner.

diese Woche: 

Bedrocan alias "Afina" oder "Jack Herer"

(Clear Sativa)

Genetik: Es wird vermutet, dass die Sorte - welche als Champagner unter den Hanfpflanzen gilt - ein 3-Wege-Hybrid aus "Haze" [m] x ["Northern Lights #5" (w) x (Northern Lights #5 (weiblich) x ein männliches "Skunk #1") (m)] [w] ist. Somit sind ca. 50 % Haze-, 37,5 % Northern Lights #5 und 12,5 % Skunk #1 Genetik enthalten, wodurch die Sorte Bedrocan ca. 55 % Sativa-Anteil bekommt. Es sind 4 unterschiedliche Phänotypen der Sorte bekannt. Wegen ihrer klaren und sehr sativa-lastigen Wirkung zählt die Sorte jedoch zu den stärkeren Clear-Sativas. Die Sorte wurde vielfach ausgezeichnet (seit 1994 über 17 Preise!). Der traditionelle Name "Jack Herer" stammt von einem gleichnamigen berühmten amerikanischen Cannabis-Aktivisten.

Red No. 2 "Lemon Skunk" 

(Heavy-Sativa)

Genetik: Die Lemon Skunk von Spectrum Therapeutics wurde durch die Kreuzung zweier Skunk-Phänotypen ins Leben gerufen. Eine Geschichte besagt, dass in Las Vegas ein bestimmter Zitrus-Phänotyp seit Jahrzehnten besteht, welcher mit einem weiteren besonders würzigen Skunk-Typus aus den Niederlanden verschmilzt, um mit dem passenden Phänotyp dieser Mischung eine wirkungsvolle THC-lastige Heavy-Sativa zu produzieren. Der CBD-Gehalt wird unter 0,5% angegeben.

Cannamedical Hybrid "Headband" alias "Sour Kush"

(indica-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik: Die genetischen Ursprünge dieser Sorte sind nicht eindeutig geklärt, jedoch soll unter anderem "OG Kush" mit "Sour Diesel" gekreuzt worden sein. Manche Quellen behaupten, dass Master Kush Genetik ebenfalls enthalten sein soll. Der Indica-Anteil beläuft sich auf ca. 65 %. Von CannaMedical gibt es zwei Varianten von Headband, die Variante "Hybrid Light" hat etwas weniger THC (ca. 17 % THC), die stärke Variante hat ca. 21 % THC und sogar ca. 1,5 % CBD. Nicht zu verwechseln mit dem sativadominanten Headband von Tilray.

420 Natural 20/1 "Gorilla Glue #4" alias "Original Glue"

(indica-dominantes Heavy-Hybrid)

 

Genetik:Die genetischen Ursprünge dieser Sorten beruhen auf einer Kreuzung der Sorten "Chems Sister x Sour Dubb x Chocolade Diesel". Chems Sister ist ein sativa-dominanter Phänotyp der Sorte Chemdawg. Sour Dubb wurde gekreuzt aus "East Coast Sour Diesel x Sour Bubble" und „Chocolade Diesel“, eine sativa-dominante Züchtung aus den Sorten "Sour Diesel x Chocolate Thai". Der Indica-Anteil liegt laut offiziellen Angaben der Züchter bei 63 %.

Aurora 22/1 Luminarium "DelaHaze"

(Clear-Sativa)

Genetik: Die genaue genetische Herkunft lässt sich leider nicht ermitteln. Es soll sich aber um mehrere Haze-Arten handeln, welche zusammen eine solide, Sativa-orientierte Haze-Sorte bilden. (70 % Sativa-Anteil).

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