Strain Reviews (Cultivar-Berichte)

Hier wird wöchentlich ein Cultivar-Bericht zu den (bisher) verfügbaren Medizinal-Cannabisblüten veröffentlicht. Es handelt sich um zusammengetragene Erfahrungen von Patienten. Unterschiedliche Strains wirken nicht auf jeden gleich, besonders die medizinische Wirkung sollte daher nicht einfach blind übertragen werden. Wir stellen lediglich dar, was aufgrund der persönlichen Erfahrungen an Wirkungen möglich sein könnte. Erfahrene Patienten geben wir auch gerne die Möglichkeit Ihre Informationen an uns zu senden, so dass diese ggf. ergänzend oder erweiternd eingefügt werden können. 

Bitte schreiben Sie hierzu eine Mail an die Ansprechpartner.

diese Woche: 

"Tilray Island Sweet Skunk" alias "ISS"

(sativa-dominantes ausgleichendes-Hybrid)

Genetik: die genetischen Ursprünge dieser Sorte sollen auf einer Kreuzung aus drei Sorten beruhen: (original) Skunk #1, Sweet Skunk (einer californischen Sorte) und einer unbekannten Sativa-Sorte. Ca. 80 % Sativa-Anteil.

Demecan 20/1 Florestura (Super Haze X Amnesia) 

(sativa-dominantes Heavy Hybrid)

Genetik: Die genetischen Ursprünge dieses Cultivars sollen auf einer Kreuzung zweier Klassiker beruhen: "Amnesia" und "Super Haze". Da es zu Amnesia jedoch sehr viele unterschiedliche Angaben hinsichtlich des Ursprungs gibt, kann man hier zur Kreuzungslinie leider keine sichere Aussage treffen. Zu viele Züchter mit dem selben Sortennamen. Die Sorte Super Haze dahingegen ist eine klassische Sorte aus den jungen 90er Jahren, welche aus dem originalen Haze (eine Kreuzung aus verschiedenen Sativa-Landrassen aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Indien) und dem allseits bekannten Skunk Nr. 1 (ebenfalls eine Kreuzung aus Landrassen aus Afghanistan, Mexiko und Kolumbien) entstanden sein soll.

Tilray THC21 Sativa "Headband" alias "Daywrecker Diesel" oder auch genannt "Underdog"  

(sativa-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik: Die sativadominante Variante der Sorte Headband (dt. = Stirnband) ist das Ergebnis einer Kombination dreier berühmter Sorten: Chemdawg 91 (m) x (Massachussets Super Skunk x Northern Lights) (f). Die Heavy-Hybridsorte Chemdawg bringt intensiv würzige Dieselnoten, MASS ist sehr clear und sativadominant, vom Geschmack sehr fruchtich und skunkig, also süß/säuerlich und ein Hauch von Minze. Northern Lights, ein klassisches Indica, basierend auf Afghani-Genetik, kommt mit Düften wie aus einem frischen Nadelwald. Diese unglaubliche Kombination lässt erahnen, welch starkes Ergebnis dabei herauskommen wird. Sativa Headband hat einen Indica-Anteil von nur ca. 45 % und wird aufgrund der insgesamt sehr klaren und fokussierenden Wirkung zu den sativa-dominanten "Clear-Hybriden" gezählt.

Tilray "Purps" Vancouver Spotlight 

(indica-dominates Heavy-Hybrid)

Genetik: Ob es sich um das originale "Mendocino Purps" (Clone only) aus dem nordkalifornischen Mendocino County oder ob es sich um die kanadischen Rückkreuzungen namens "The Purps" oder eine andere Variante namens "Da Purps" (Afghani x Mendo Purps) handelt, ist für mich ohne weiterführende Informationen nicht feststellbar. Bei Tilray heißt diese Sorte "Spotlight Vancouver ´Purps´". Es sollen außerdem noch sativa-dominante Phänotypen dieser Sorte existieren. Das nördlich von San Francisco an der Pazifikküste gelegene Mendocino Valley ist jedoch bekannt für die dort stark vertretene Cannabis-Industrie - also kein Wunder, dass eine Sorte nach dieser traditionellen Region benannt wurde. Die genaue genetische Abstammung dieser überaus potenten Sorte ist schlichtweg unbekannt. Jedoch überzeugt die indicadominierende Heavy-Hybridsorte mit seiner intensiven körperlichen und zerebralen Wirkung, welche selbst erfahrenen und schwerkranken Patienten optimal helfen wird und viele wertvolle medizinische Eigenschaften mit sich bringt.

Cannamedical THC 16/1 

(indica-dominates Heavy-Hybrid)

 

Genetik: Leider sind vom Hersteller bisher noch keine Angaben zum Cultivar dieser kraftvollen und geschmacksintensiven Sorte gemacht worden. Die überaus entspannende Wirkung verweist auf eine leicht indica-dominante Hybridsorte (nach meiner Schätzung ca. 65 %), wobei die überaus starken zerebralen Effekte (Heavy-Hybrid) eher weniger Müdigkeit aufkommen lassen. THC 16/1 hat von vielem etwas, aber von nichts zu viel. Somit ist diese Sorte als "Alles-Könner" in medizinischer Hinsicht wertvoll und vielseitig einsetzbar.

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