Strain bzw. Cultivar Reviews (Kultivar-Berichte)

Hier veröffentlichen wir Berichte über in Deutschland verfügbare medizinische Cannabis Sorten von Patienten und deren Erfahrungen. Unterschiedliche Sorten (Cultivare, Strains) wirken nicht auf jeden Patienten gleich, besonders die medizinische Wirkung sollte daher nicht einfach blind übertragen werden. Wir stellen lediglich dar, was aufgrund der persönlichen Erfahrungen an Wirkungen möglich sein könnte. Erfahrene Patienten geben wir auch gerne die Möglichkeit Ihre Informationen an uns zu senden, so dass diese ggf. ergänzend oder erweiternd eingefügt werden können. 

Bitte schreiben Sie hierzu eine Mail an die Ansprechpartner.

Tilray Indica Strong Purple Dog Bud

Genetik: Purple Dag Bud aka Purple Dawg Bud präsentiert sich als 70% indicadominante Cannabissorte. Sie ist eine Kreuzung aus dem kalifornischen Heavy Hybriden Cemdawg 91 und Purple Urkle, einem sehr indicadominante Hybriden ebenfalls aus dem Sonnenstaat Kalifornien.

THC/CBD/Terpen Profil: THC 21,7%; CBD 0,1; Beta Caryophyllene; Linalool; Beta Myrcene; Beta Pinene 

"Tilray THC21 "Master Kush" alias "High Rise" alias "Grandmaster Kush" (Clear-Indica)

Genetik: Bei Master Kush handelt es sich vermutlich um eine Kreuzung aus zwei oder mehreren Hindu-Kush-Landrassen, um eine stabile Kush-Sorte zu kreieren. Es sollen Sorten aus dem indischen, sowie aus dem afghanischen Teil des Hindu Kush Gebirges miteinander kombiniert worden sein. Es handelt sich somit um eine 100 % Indica-Sorte. Es werden auch andere Kreuzungen unter dem Namen "Master Kush" geführt, unter anderem eine Kreuzung aus der oben genannten Genetik und einer Skunk-Sorte. Um also die genaue Kreuzungslinie herauszufinden, müsste man den ursprünglichen Züchter dieser Sorte fragen.

"Tilray Sirius" alias "Alien Dawg" (indica-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik: Sirius, besser bekannt unter dem Namen "Alien Dawg", ist ein klares (Clear) indicadominantes-Hybrid mit ca. 70 % Indica-Anteil. Gezüchtet wurde diese potente Sorte aus einer "Alien Technology" und "Chemdawg" Kreuzung. Alien Technology ist eine Clear-Indica-Landrasse aus Afghanistan, welche von einem US-Soldaten in die Vereinigten Staaten gebrachten worden sein soll. Chemdawg 91 ist eine Heavy-Hybrid Sorte aus Nordkalifornien.

CannaMedical Hybrid light alias "Jean Guy"

Genetik: Zusammen mit der Hanfsorte "Bienville" zählt "Jean Guy" zu den kanadischen Phänotypen der weltberühmten Sorte White Widow, welche eine niederländische Kreuzung aus zwei Landrassen-Sorten ist - Brasilian und South Indian. Der Name Jean Guy stammt aus der französisch-sprachigen Region Kanadas namens Quebec, wo auch die Sorte das erste Mal gezüchtet wurde. Den Sortennamen spricht man wie das englische "Shawn" und "Gui" (mit Betonung auf dem i). Am Beispiel dieses Muster-Stammbaums erkennt man klar die teilweise deutlichen Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten, welche durch leichte genetische Variationen entstehen können (Phänotypisierung). Jean Guy hat eine Clear-Hybrid-Wirkung und liegt mit einem Indica-Anteil von ca. 50 % in der goldenen Mitte des White Widow Spektrums.

Tilray THC15 Hybrid "Lemon Sour Diesel" alias "LSD" (indica-dominantes Heavy-Hybrid)

Genetik: Da es unter diesem Namen unterschiedliche Kreuzungen von verschiedenen Züchtern gibt, muss man hier genau unterscheiden. Tilray hat eine insgesamt indicadominierende Hybridsorte mit ca. 65 % herausgebracht, welche der Gruppe der "schweren Hybride" zuzuordnen ist. Die Sorte hat ihren Namen wirklich verdient, nicht nur weil es geschmacklich passt, sondern weil die Abkürzung L.S.D. auch für die sehr zerebrale, euphorisierende und gar schon psychedelische Wirkung steht. Gekreuzt wurde die Sorte aus zwei sehr potenten Sorten, der afghanischen Indicasorte "Mazar-I-Sharif" und dem originalen "Skunk No. 1".

Tilray "Island Sweet Skunk" alias "ISS" (sativa-dominantes ausgleichendes-Hybrid)

Genetik: die genetischen Ursprünge dieser Sorte sollen auf einer Kreuzung aus drei Sorten beruhen: (original) Skunk #1, Sweet Skunk (einer californischen Sorte) und einer unbekannten Sativa-Sorte. Ca. 80 % Sativa-Anteil.

Demecan 20/1 u. 22/1 Florestura (Super Haze X Amnesia) (sativa-dominantes Heavy Hybrid)

Genetik: Die genetischen Ursprünge dieses Cultivars sollen auf einer Kreuzung zweier Klassiker beruhen: "Amnesia" und "Super Haze". Da es zu Amnesia jedoch sehr viele unterschiedliche Angaben hinsichtlich des Ursprungs gibt, kann man hier zur Kreuzungslinie leider keine sichere Aussage treffen. Zu viele Züchter mit dem selben Sortennamen. Die Sorte Super Haze dahingegen ist eine klassische Sorte aus den jungen 90er Jahren, welche aus dem originalen Haze (eine Kreuzung aus verschiedenen Sativa-Landrassen aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Indien) und dem allseits bekannten Skunk Nr. 1 (ebenfalls eine Kreuzung aus Landrassen aus Afghanistan, Mexiko und Kolumbien) entstanden sein soll.

Tilray THC21 Sativa "Headband" (sativa-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik: Die sativadominante Variante der Sorte Headband (dt. = Stirnband) ist das Ergebnis einer Kombination dreier berühmter Sorten: Chemdawg 91 (m) x (Massachussets Super Skunk x Northern Lights) (f). Die Heavy-Hybridsorte Chemdawg bringt intensiv würzige Dieselnoten, MASS ist sehr clear und sativadominant, vom Geschmack sehr fruchtich und skunkig, also süß/säuerlich und ein Hauch von Minze. Northern Lights, ein klassisches Indica, basierend auf Afghani-Genetik, kommt mit Düften wie aus einem frischen Nadelwald. Diese unglaubliche Kombination lässt erahnen, welch starkes Ergebnis dabei herauskommen wird. Sativa Headband hat einen Indica-Anteil von nur ca. 45 % und wird aufgrund der insgesamt sehr klaren und fokussierenden Wirkung zu den sativa-dominanten "Clear-Hybriden" gezählt.

Tilray "Purps" Vancouver Spotlight (indica-dominates Heavy-Hybrid)

Genetik: Ob es sich um das originale "Mendocino Purps" (Clone only) aus dem nordkalifornischen Mendocino County oder ob es sich um die kanadischen Rückkreuzungen namens "The Purps" oder eine andere Variante namens "Da Purps" (Afghani x Mendo Purps) handelt, ist für mich ohne weiterführende Informationen nicht feststellbar. Bei Tilray heißt diese Sorte "Spotlight Vancouver ´Purps´". Es sollen außerdem noch sativa-dominante Phänotypen dieser Sorte existieren. Das nördlich von San Francisco an der Pazifikküste gelegene Mendocino Valley ist jedoch bekannt für die dort stark vertretene Cannabis-Industrie - also kein Wunder, dass eine Sorte nach dieser traditionellen Region benannt wurde. Die genaue genetische Abstammung dieser überaus potenten Sorte ist schlichtweg unbekannt. Jedoch überzeugt die indicadominierende Heavy-Hybridsorte mit seiner intensiven körperlichen und zerebralen Wirkung, welche selbst erfahrenen und schwerkranken Patienten optimal helfen wird und viele wertvolle medizinische Eigenschaften mit sich bringt.

Cannamedical THC 16/1 (indica-dominates Heavy-Hybrid)

Genetik: Leider sind vom Hersteller bisher noch keine Angaben zum Cultivar dieser kraftvollen und geschmacksintensiven Sorte gemacht worden. Die überaus entspannende Wirkung verweist auf eine leicht indica-dominante Hybridsorte (nach meiner Schätzung ca. 65 %), wobei die überaus starken zerebralen Effekte (Heavy-Hybrid) eher weniger Müdigkeit aufkommen lassen. THC 16/1 hat von vielem etwas, aber von nichts zu viel. Somit ist diese Sorte als "Alles-Könner" in medizinischer Hinsicht wertvoll und vielseitig einsetzbar.

Tilray THC21 "Rockstar Kush" alias "Rockstar OG" alias "Purple Rockstar" (indica-dominates Clear-Hybrid)

Genetik: Man erkennt eindeutig die Kush-Genetik und die Ähnlichkeit zu den anderen beiden Tilray-Sorten (Skywalker OG Kush und Master Kush) und zu Aurora 20/1, welche ebenfalls "OG Kush" als genetischen Vorfahren haben. Rockstar an sich ist eine Kreuzung aus "Rockbud" - ein Konglomerat aus Super Skunk (Afghani x Skunk #1), Big Skunk Korean, Afghani (Landrasse) und Afghani Hawaii - (feminin) und der (maskulinen) Sorte Sensi Star (genaue genetische Herkunft unbekannt, aber vermutlich verschiedene Kush-Kreuzungen, um eine stabile Kush-Sorte zu kreieren). Rockbud ist also ein Produkt aus verschiedener Skunk-Afghani-Kreuzungen, um eine stabile Skunk-Afghani-Sorte zu erzeugen. Rockstar ist demnach eine sehr potente Kreuzung aus Kush und Skunk-Afghani. Bei Tilray THC21 handelt es sich jedoch ziemlich sicher um "Rockstar Kush", einer Kreuzung aus "Rockstar" und "Bubba Kush" (Bubba Kush = Afghani x OG Kush). Rockstar Kush setzt also nochmal einen drauf in Sachen Afghani-Kush-Genetik, welche es mindestens genauso in sich hat. Rockstar Kush ist eine hochpotente und unglaubliche Kreuzung aus Skunk-, Afghani- und Kush-Kreuzungen! Es ist somit ein indicadominantes Clear-Hybrid mit ca. 75 % Indica-Anteil.

Pedanios 22/1 "Ghost Train Haze" alias "GTH" (Heavy-Sativa)

Genetik: Die Abstammung dieser sehr kraftvollen und mehrfach ausgezeichneten Sorte beruht auf einer Kreuzung von "Ghost OG" (f) und "Nevil's Wreck" (m). GTH hat genetisch viel von der Stammsorte "Nevil's Wreck" geerbt, welche erhebende zerebrale Effekte mitbringt und für die Haze-typische Blütenform verantwortlich ist. Daher besitzt GTH einen Sativa-Anteil von ca. 65 %. Es sind aber mindestens noch drei weitere Phänotypen von GTH bekannt. Nevil's Wreck ist eine Kreuzung aus "Arcata Trainwreck" und "Neville's Haze". Daher auch der Name "Ghost(-OG) Train(-wreck) (Neville's-)Haze". Die Sorte "Ghost OG" ist ein starkes Phänotypus der berühmten Sorte "OG Kush", welche von den selben Züchtern aus Colorado auch für die Sorte CannaMedical Indica Forte "El Jefe" verwendet wurde. Ghost Train Haze kann unter idealen Bedingungen einen THC-Gehalt von über 28 % entwickeln.

Cannamedical Indica Forte "El Jefe" alias "Jefe OG" (Heavy Indica)

Genetik: El Jefe (zu deutsch: "Der Chef") ist das Resultat einer Kreuzung zweier hoch interessanter Sorten - "Abusive OG" und "Rare Dankness #1". Die Sorte Abusive OG ist ein starker Phänotypus der berühmten Sorte "OG Kush". Rare Dankness #1 ist entstanden, indem man erst "Chemdawg" mit "Ghost OG" gekreuzt hat und das Ergebnis nochmal mit Ghost OG rückgekreuzt hat, um dann schließlich dieses Resultat mit "Triangle Kush" zu kreuzen. El Jefe hat somit nicht nur eine enorme Harzproduktion (THC-Werte um die 25 %) und besonders farbenfrohe Blüten geerbt, sondern auch kraftvolle, medizinische Effekte. Die in den USA (Colorado) ansässigen Züchter dieser preisgekrönten Sorte verweisen auf einen Indica-Anteil von 70 %.

Tilray Indica Strong "Mango" (Clear Indica)

Genetik: Ursprünglich soll die Sorte Mango von einem Hippie in den 1960er gezüchtet worden sein. Anfang der 1990er Jahre kreuzte dann ein holländischer Züchter diese Mango-Sorte mit seinem "KC-33" und einer Afghani-Landrasse, wodurch das heutige, in den Apotheken erhältliche Mango entstand. KC-33 ist ein indicadomintes Hybrid mit 60 % Indica-Anteil, welches aus einer Kreuzung aus Afghani, Haze und einer ukrainischen Landrasse entstand. KC-33 liefert "schwerelose" zerebrale Effekte. Zusammen mit der Afghanigenetik erhält man mit dem heutigen Mango ein potentes Clear-Indica mit ca. 70 % Indica-Anteil.

Cannabis Flos 20/1 IMC / CanPharma 20/1 alias "IMC T 01" oder "Hindu Kush" (Clear Indica)

Genetik: Die Genetik von IMC / CanPharma 20/1 ist wie bei der Konkurrenz Spektrum Therapeutics die Sorte „Hindu Kush“. Da die Sorte stark an "Afghani" erinnert, wird vermutet, dass der genetische Ursprung dieses Phänotyps im westlichen Hindu Kush, also auf dem heutigen afghanischen Gebiet liegt. Es handelt sich somit vermutlich um eine echte Landrassen-Sorte!

Aphria Strong 9 alias "Bienville" (Clear Sativa)

Genetik: Bienville wurde in der französchisch-sprachigen Provinz Quebec in Kanada geboren. Es handelt sich hierbei um ein sehr potenter, sativa-dominanter Phänotypus von der weltberühmten Sorte "White Widow". Da White Widow eine Kreuzung aus zwei Landrassen ist, hat Bienville mehr erbliche Anteile von der Landrasse Brasilian erhalten. Sativa-Anteil ca. 75 %.

Klenk 18/1 alias "L.A. Affie", "Afghan Bombay Kush" oder "Augusta" (Heavy-Indica)

Genetik:  Die genaue genetische Herkunft ist leider unbekannt. Es soll sich aber laut mehrerer Quellen um eine mehrfache Selbstkreuzung einer namenlosen afghanischen Landrasse sein, was zu der stabilen Indica-Genetik geführt hat. Die Sorte hat den traditionellen Namen "L.A. Affie" und wird auch "Augusta" oder "Afghan Bombay Kush" genannt. Die Sorte ist außerdem ein Elternteil der berühmten Indica-Sorte "L.A. Confidental (Pedanios 20/1)". Klenk 18/1 muss demnach nahezu 100 % Indica-Anteil besitzen.

Tilray THC21 "Skywalker OG Kush" alias "Skywalker OG" (indica-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik:  zuerst musste ich unterscheiden, ob es sich um "Skywalker" oder "Skywalker OG Kush" handelt, da dies unterschiedliche Sorten sind. Skywalker ist eine Kreuzung aus den Sorten "Blueberry" (m) und "Mazar-I-Sharif" (f). Letztere Sorte ist eine Indica-Landrasse aus dem Norden Afghanistans. Skywalker kann es jedoch nicht sein, da es viel zu wenig nach Blueberry schmeckt, sondern eher nach Sandelholz-Geschack und etwas Diesel. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um "Skywalker OG Kush" handeln muss, also eine Kreuzung aus "Skywalker" und "OG Kush" (OG Kush bekannt als ein Elternteil der Sorte Aurora 20/1 "Pink Kush"). Da bei Skywalker OG Kush die Clear-Wirkung noch sehr deutlich zu spüren ist, zuzüglich der deutlichen Heavy-Wirkung, würde ich die Sorte definitiv der Clear-Sparte zuordnen (ähnlich wie bei White Widow, solange die Clear-Wirkung überwiegt, ist es eine Clear-Sorte). Ich schätze den Indica-Anteil auf ca. 75 %.

Peace Naturals 24/1 "Wedding Cake" alias "Pink Cookies" (indica-dominantes Heavy-Hybrid)

Genetik: Die Sorte "Wedding Cake" wird auch "Pink Cookies" genannt und hat lauter Berühmtheiten im Stammbaum. Sie ist eine Kreuzung aus "Cherry Pie" [Granddaddy Purple (Big Bud x Purple Urkle) x Durban Poison] und "Girl Scout Cookies" [Durban Poison x OG Kush (Hindukush x Chemdawg 91)]. Die Stammsorte Durban Poison beruht auf Süd-Afrikanischen Sativa-Landrassen und bringt einzigartige Clear-Sativa Einflüsse und besondere Geschmacksnoten. Peace Naturals 24/1 hat somit einen Indica-Anteil von 60 % und wird zu der Gruppe der indica-dominanten "Heavy-Hybride" gezählt, da die Wirkung mit der Zeit immer schwerer wird.

Aurora 20/1 "Sedamen" alias "Pink Kush" (Heavy Indica)

Genetik: Die genaue genetische Herkunft ist unbekannt. Bei einem genetischen Vorfahren soll es sich um "OG Kush" handeln, also ist "Hindu Kush" Genetik und "Chem Dawg" Genetik enthalten. Eine der unbekannten Sorten, welche gekreuzt wurde, muss eine sehr fruchtig-beerige Sorte gewesen sein (laut einer Quelle könnte die unbekannte Sorte eventuell "Lemon Thai" gewesen sein). Aurora 20/1 hat meiner Meinung nach einen Indica-Anteil von 80-90 %. 

Bedrocan alias "Afina" oder auch "Jack Herer (Clear Sativa)

Genetik: Es wird vermutet, dass die Sorte - welche als Champagner unter den Hanfpflanzen gilt - ein 3-Wege-Hybrid aus "Haze" [m] x ["Northern Lights #5" (w) x (Northern Lights #5 (weiblich) x ein männliches "Skunk #1") (m)] [w] ist. Somit sind ca. 50 % Haze-, 37,5 % Northern Lights #5 und 12,5 % Skunk #1 Genetik enthalten, wodurch die Sorte Bedrocan ca. 55 % Sativa-Anteil bekommt. Es sind 4 unterschiedliche Phänotypen der Sorte bekannt. Wegen ihrer klaren und sehr sativa-lastigen Wirkung zählt die Sorte jedoch zu den stärkeren Clear-Sativas. Die Sorte wurde vielfach ausgezeichnet (seit 1994 über 17 Preise!). Der traditionelle Name "Jack Herer" stammt von einem gleichnamigen berühmten amerikanischen Cannabis-Aktivisten.

Red No. 2 "Lemon Skunk" (Heavy-Sativa)

Genetik: Die Lemon Skunk von Spectrum Therapeutics wurde durch die Kreuzung zweier Skunk-Phänotypen ins Leben gerufen. Eine Geschichte besagt, dass in Las Vegas ein bestimmter Zitrus-Phänotyp seit Jahrzehnten besteht, welcher mit einem weiteren besonders würzigen Skunk-Typus aus den Niederlanden verschmilzt, um mit dem passenden Phänotyp dieser Mischung eine wirkungsvolle THC-lastige Heavy-Sativa zu produzieren. Der CBD-Gehalt wird unter 0,5% angegeben.

Cannamedical Hybrid "Headband" alias "Sour Kush" (indica-dominantes Clear-Hybrid)

Genetik: Die genetischen Ursprünge dieser Sorte sind nicht eindeutig geklärt, jedoch soll unter anderem "OG Kush" mit "Sour Diesel" gekreuzt worden sein. Manche Quellen behaupten, dass Master Kush Genetik ebenfalls enthalten sein soll. Der Indica-Anteil beläuft sich auf ca. 65 %. Von CannaMedical gibt es zwei Varianten von Headband, die Variante "Hybrid Light" hat etwas weniger THC (ca. 17 % THC), die stärke Variante hat ca. 21 % THC und sogar ca. 1,5 % CBD. Nicht zu verwechseln mit dem sativadominanten Headband von Tilray.

420 Natural 20/1 "Gorilla Glue #4" alias "GG4" oder "Original Glue" (indica-dominantes Heavy-Hybrid)

Genetik:Die genetischen Ursprünge dieser Sorten beruhen auf einer Kreuzung der Sorten "Chems Sister x Sour Dubb x Chocolade Diesel". Chems Sister ist ein sativa-dominanter Phänotyp der Sorte Chemdawg. Sour Dubb wurde gekreuzt aus "East Coast Sour Diesel x Sour Bubble" und „Chocolade Diesel“, eine sativa-dominante Züchtung aus den Sorten "Sour Diesel x Chocolate Thai". Der Indica-Anteil liegt laut offiziellen Angaben der Züchter bei 63 %.

Aurora 22/1 Luminarium "DelaHaze" (Clear-Sativa)

Genetik: Die genaue genetische Herkunft lässt sich leider nicht ermitteln. Es soll sich aber um mehrere Haze-Arten handeln, welche zusammen eine solide, Sativa-orientierte Haze-Sorte bilden. (70 % Sativa-Anteil).

Tilray Indica Strong "Cheese Quake" (indica-dominantes Heavy-Hybrid)

Genetik: Die Eltern dieser Sorte sind "Cheese" (m) und "Querkle" (w). Die mostly Indica Sorte Querkle, welche eine Kreuzung aus "Space Queen" und "Purple Urkle" ist, bringt fruchtige und muffige Aromen. Die Hybridsorte Cheese soll ein Skunk #1 Phänotypus sein, welcher sich durch seinen einzigartigen Käsegeschmack auszeichnet. Diese beiden Sorten passen trotz ihrer Unterschiedlichkeit perfekt zusammen. Indica-Anteil von Cheese Quake: ca. 60 %